Yulfest – Magie der Weihnachtszeit und Rauchnächte…

Merry, merry x-mas, happy Yulfest! Die magischste Zeit des Jahres ist da…

 

 

http://www.wicca.ch/Yule.htm

 

Julfest –Wintersonnenwende 21.12./22.12.

Das Julfest oder auch „die zwölf Rauchnächte“, Wintersonnenwende, Mittwinter – Rauhnächte, Rauchnächte, Losnächte, Weihennächte/Weihnachten oder Joablot – das sind all die Namen die dieses Fest in der Geschichte bekommen hat.

Das Julfest ist der Vorläufer des Weihnachtsfestes, das die heidnischen Germanen zur Wintersonnenwende feierten. „Jul“, dieser Name stammt aus vorchristlicher Zeit und heißt eigentlich Rad – womit das Symbol für die Sonne gemeint ist. (In der Astrologie ist die Sonne durch einen Kreis mit einem Mittelpunkt symbolisiert.) Zu früheren Zeiten wurde dieses Rad durch ein brennendes strohumwickeltes Wagenrad dargestellt, das man den Berg hinunterrollen ließ, in dem Glauben, dass die Felder dadurch fruchtbar werden. Die Julzeit war auch früher schon eine zwölf Tage dauernde Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum/Eibe/Fichte/Tanne/Stechpalme/Kiefer/Efeu und Wacholder geschmückt wurden, da man ihnen schützende und heilende Kräfte zuschrieb.

Das Julfest dauert 12 Nächte. Diese Zeit wird entsprechend auch als Zwölfnächte bezeichnet. Über den exakten Termin wird immer noch viel diskutiert. Da gibt es einige die den Zeitpunkt zwischen dem 25.12. und dem 06.01. legen, doch richtigerweise beginnen diese magischen Nächte, mit der Wintersonnenwende „ad midjum vetri“ bzw. am Abend davor, am 20.12..

Die Wintersonnenwende ist der Beginn des neuen Sonnenjahres, nun werden die Tage wieder länger, die Sonne beginnt wieder Kraft zu tanken und sie steigt höher. Die Zahl 12. hat damit zu tun, dass das Mondjahr mit 354 Tagen eben diese zwölf Tage kürzer ist, als das Sonnenjahr. Zum Ausgleich mussten Tage dazwischen geschaltet werden. Das ist auch der Grund warum man im Umgangssprachlichen von der „Zeit zwischen den Jahren“ spricht. Eine Zeit, die nicht so richtig zum Jahreslauf dazugehört und die mit magischen Kräften in Verbindung gebracht wird.

Dies sind die Nächte der Magie. Der Zauberei. Sie sind für die Orakelbefragung, Kartenlegen und vor allem, für unsere Träume besonders wirkungsvoll. Nun erhalten wir wichtige Botschaften aus der Zwischenwelt. Jede dieser Nächte, steht aber auch für jeden Monat im neuen Jahr. Somit kannst Du jeden Tag eine Kartenlegung (Tarotkarten) für jeden kommenden Monat im neuen Jahr analysieren.

In den alten Zeiten wurde am Vorabend zur Wintersonnenwende alles mit Ritualkräutern (Heilkräuter) gründlich durchgeräuchert – Haus oder Wohnung, Ställe und Felder. Damit wurden die bösen Geister vertrieben, damit sie die bevorstehende „Heilige Zeit“ nicht stören konnten. Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heidnischen Brauchtum schon lange und haben ihren Ursprung in der germanischen Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs – wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt – gesehen. Dies bezeichnet die Neu – und Wiedergeburt.

Die ist aber auch eine Zeit der Sühne, der Auf – oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). Diese Tage sind gedacht zur Besinnung. Der Läuterung der Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) zu finden. Du kannst z.B. eine „Wunschliste“ für jeden Monat des kommenden Jahres schreiben. Bereite 12 Blätter vor und am jedem Tag der zwölf Raunächte schreibst Du Deine Planung für den jeweiligen Monat im nächsten Jahr auf. Du kannst sie dann in Deinen MoonSurfer – Kalender kleben oder sie per Post an Dich selbst versenden. Das – das ist Magie!

Rauhnächte heißt das Fest, weil die Menschen sich vorstellten, dass in den rauen Nächten der Julzeit, der wilde Jäger Wotan (Wode) mit seinem Totenheer durch die Lüfte zieht und Mensch und Tier erschreckt, dafür aber den Saaten Fruchtbarkeit bringt. Jul ist laut De Vries eine Kombination aus Toten – und Fruchtbarkeitsfest.

Im Christentum vermischten sich nordische Bräuche mit dem orientalischen Sonnenkult und bekamen dadurch einen „neuen Sinn“. Erst im 4. Jahrhundert nach Christi (Sonne) Geburt, legten die christlichen Kirchenführer nach vielen Konflikten alle drei heiligen Feste zusammen. Was dem heutigen bekannten Weihnachtsfest entspricht. Willkommen in der bald beginnenden, magischen Zeit des Jahres!

Mondinphase 21.12.

Der 21.12. ist aus astronomologischer Sicht ein besonderer Tag – dies basiert nicht nur auf dem Ereignis der Wintersonnenwende, sondern hängt ebenfalls mit den Mondinphasen zusammen.

Somit endet eine Mondinphase am 20.12..

In der Zeitspanne vom 21. Dezember bis zum 21. Juni legt die Mondin ihre Reise in der aufsteigenden Kraftphase zurück. Die Bedeutung dieser aufsteigenden Kraft liegt in der Aufladung aller Organismen mit Entwicklungsenergien und bereiten diese auf die Wachstumsphase vor. Die Mondin in ihrer aufsteigenden Phase repräsentiert Expansion, die Zeit des Wachstums, der Blüte und natürlich auch die Zeit der Entwicklung. Am Himmel kannst Du Tag für Tag beobachten, wie die Mondin aus ihrer tiefsten Stellung ihrer Bahn, aus dem Sternbild des Sagittarius heraus, langsam immer höher steigend, über die Sternbilder Steinbock, Aquarius, Pisces, Aries, Taurus und Gemini zieht und hat dann am 21. Juni (Sommersonnenwende), ihren höchsten Stand am Firmament.

Im Einklang mit den aufsteigenden Mondinkräften kannst Du in den folgenden Monaten Dein Wissen über die astronomologischen Energien expandieren, sie wachsen und blühen lassen, um dann mit der Sommersonnenwende, dem sogenannten Lithafest, ab dem 21. Juni, der Zeit der Reife, des Sammelns und der Ernte – dieses Wissen verinnerlichen. Die aufsteigende Kraft ist Deine „Lernphase“ und die absteigende Kraft ist Deine Phase, von diesem Wissen zu profitieren/ernten!

Von Herzen wünsche ich allen Wesen auf der Erde Frieden und ein glückliches Yulfest! Frieden allen Wesen.

 

 

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