Über mich…

 

…suche nach der Weisheit in den Sternen…

Gerne möchte ich euch zu einer kleinen Zeitreise in meine eigene Vergangenheit einladen.
Wir befinden uns zu Beginn neunziger Jahre, genauer gesagt, im Sommer des Jahres 1992 am südwestlichsten Punkt der Vereinigten Staaten. Ganz am Ende der Florida Key’s liegt Key West, das ganz besonders durch den Schriftsteller Ernest Hemmingway weltweite Berühmtheit erlangte und zum Touristenmagnet wurde.
…und ja, es ist wahr, auf der Insel gibt es unglaublich viele Katzen…
Wir schlendern gemeinsam durch die Fußgängerzone an vielen Geschäften vorbei, die so typisch amerikanisch schrill-bunte Massenware anbieten. In Mitten der knallfarbenen Konsumwelt, ein Laden der so ganz anders ist…

Als ich diesen Laden in jenem Sommer 1992 betrat, fühlte ich eine ganz besondere, fast schon zärtliche Energie, die mich durchströmte. Mitten im Laden stehe ich und kann gar nicht fassen welche außergewöhnliche Kultur und geerdete Religion mir da entgegen springt. Plötzlich bin ich wieder das kleine Mädchen, das mit Stirnband und Feder bewaffnet, auf ihrem Berg steht und die Seelen der toten Tiere an den großen Geist Manitu übergibt…

Mitten Im Laden müssen es zwei dreihundert sechzig Graddrehungen sein um alles zu erfassen. Ich bin so sehr mit meiner spirituelle Reizüberflutung beschäftigt, dass ich das Erscheinen dieses außergewöhnlichen Menschen absolut nicht bemerke.
Da steht er vor mir.
In traditioneller Seminole-Bekleidung.
Langes, graues, von Silberfäden durchzogenes Haar. Die Haut im Gesicht wie gegerbtes Leder, mit tiefen Furchen und feinen Fältchen. Aber die Augen erst, die strahlen so viel Weisheit aus. So viel Güte. Eine Wärme jenseits des Irdischen und wenn er lächelt, tut er es mit den Augen zuerst…
Die ganze Erscheinung dieses Seminole-Indianers hat etwas ungemein Erhabenes. Er begrüßt mich, bittet mich einen Moment zu warten und so lautlose wie er auftauchte, entfernte er sich, um kurz darauf mit einem weißen Häuptlingsschmuck aus pastellfarbenen Federn wieder zurück zu sein. Er setzt ihn mir auf und führt mich zu einem Spiegel…
Bis zu meinen meinen weißen Mokassins die ich an jenem Tag trage, reicht er hinab. Ich bin total überwältigt, und der alte Seminole-Indianer bringt einen Ritualgegenstand nach dem anderen und teilt deren Geheimnisse und Weisheiten mit mir…
Lange, sehr lange bin ich in dem Laden und führe eines der wichtigsten Gespräche meines Lebens. Eines das mein Leben grundlegend verändern sollte – nicht in einem Stück, nicht wie der heiß diskutierte Urknall – eine ganz langsam und gewaltig tiefgründig Transformation sollte da vor mir liegen.
Es gibt Dinge im Leben, die muss man für sich behalten, so auch die Details dieser bewegenden Kommunikation mit einem wahrlich weisen Mann – doch ich kann euch sagen, warum es die Botschaften der Sterne sind, die meinen Lebensweg so sehr prägen:

Der weise Seminole-Indianer verabschiedete sich von mir mit folgenden Worten:

„Search the Wisdom in the Stars!“
„Suche nach der Weisheit in den Sternen!“
Ich habe lange gesucht.
Ich habe sie gefunden.

Eure Astronomologin

Christiane

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