Mexico: Who is arming a “secret” army?

Radioactive material that could be used for dirty bomb is STOLEN from a truck in Mexico – for the second time in eight months

  • Stolen from a government research facility in Mexico City
  • Third theft of radioactive material in Mexico since December
  • A group of armed men grabbed the device Sunday night

More:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2681062/Mexico-issues-alert-small-radioactive-theft.html

4.07.2014

 

Radioaktives Iridium entwendet
Nuklear-Alarm in 12 Bundesstaaten

 

Kobalt-Strahlenquelle: Meßgerät

Atizapán de Zaragoza (LiZ). Zum dritten mal innerhalb von sechs Monaten ist radioaktives Material in Mexiko in die falschen Hände geraten. In Atizapán de Zaragoza wurde ein Lastwagen mit Iridium-192 gestohlen. Das Material kann laut der mexikanischen Zivilschutz-Behörde “bleibende oder schwere” Schäden hervorrufen.

Vielen wird heute die Nuklear-Katastrophe nicht mehr bekannt sein, der sich 1987 in der brasilianischen Stadt Goiânia ereignete. Zwei Schrottsammler hatten aus einem verlassenen privaten Krankenhausgebäude eine Stahlen-Quelle mit dem radioaktiven Cäsium-137 entwendet. Die Schutzhülle wurde aufgebrochen. Über einen Schrotthändler gelangte das Material in die Hände von mehreren hundert Menschen. Mindestens vier Menschen starben innerhalb von sechs Wochen an den Folgen der Verstrahlung – darunter die Frau des Schrotthändlers, die einer Strahlendosis: 5,4 Gray ausgesetzt war. 85 Häuser waren kontaminiert, wovon 41 evakuiert und sieben abgerissen wurden. Übrig blieb 3.500 Kubikmeter stark radioaktiv belasteter Abfall, der für mindestens 180 Jahre sicher gelagert werden soll. Der “Unfall” wurde auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) auf Stufe 5 und damit der zweithöchsten Stufe eingeordnet.

Die mexikanischen Behörden haben wegen des heute entdeckten Diebstahls Nuklear-Alarm in zwölf Bundesstaaten ausgelöst. In dem Lastwagen befand sich ein Meßgerät mit dem radioaktiven Isotop Iridium-192. Es hatte zur Werkstoffprüfung gedient. Das strahlende Material ist meist in Form einer kleinen Tablette in einem größeren Behälter eingeschlossen, der aus Strahlenschutzgründen mit abgereichertem Uran ausgekleidet ist. Laut dem mexikanischen Zivilschutz kann von dem Behälter eine hohe Gefahr ausgehen, wenn er aufgebrochen wird. Die Strahlung rufe bei direktem Kontakt in kürzester Zeit “bleibende oder schwere” Schäden hervor – darunter Krebserkrankungen wie Haut- oder Schilddrüsenkrebs. Die Behörden rieten dazu, einen Sicherheitsradius von 50 Metern um die Strahlen-Quelle einzuhalten und nicht am Gerät zu hantieren. Die Gemeinde Atizapán de Zaragoza liegt rund 22 Kilometer nördlich von Mexico-City. Der Alarm gilt für zwölf der 31 Bundesstaaten im Zentrum, Osten und Süden einschließlich der Hauptstadt.

 

Mehr hier:

http://linkszeitung.de/akwkob140704liz.html

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